© Jochen Quast
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Marie-Antoinette oder Kuchen für Alle!

Komödie von Peter Jordan | Durchgesehen und ergänzt von Leonard Koppelmann

Fr 06 September
19:30–21:25 (Pause um 20:25) Komödie von Peter Jordan | Durchgesehen und ergänzt von Leonard Koppelmann Detmold, Hof

DAS STÜCK

Paris, fast 20 Jahre nach der Französischen Revolution: Während das gemeine Volk vor den Toren des Schlosses Versailles (immer noch) vor Hunger protestiert und (immer noch) die Köpfe des royalen Ehepaares fordert, sitzen drinnen Marie-Antoinette und ihr Gatte Ludwig und wissen auch nicht so recht, wie es weitergehen soll … Die Vollstreckung der Hinrichtung scheitert nämlich an bürokratischen Hürden. Was also tun? Die Sache selbst in die Hand nehmen? Die von Ludwig (für den Fall der Fälle) heimgewerkelte Guillotine weist allerdings ein paar Konstruktionsfehler auf und enthauptet versehentlich die Falschen … Dass dann auch noch ständig irgendwelche Funktionäre, Revolutionäre und zum Schluss gar der kleine Napoleon ins Schloss marschieren, macht das Aufräumen nicht unbedingt leichter.
Historisch alles andere als korrekt, aber mit reichlich rabenschwarzem Humor betreibt Peter Jordan in »Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!« Geschichtsrevisionismus der unterhaltsamsten Art und lässt dabei gar nicht mal so versteckt zahlreiche Gegenwartsbezüge durchschimmern.

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Besetzung

Kritiken

Die Königin, stringent und gespielt von Manuela Stüßer, tritt auf uns beschimpft das hungernde Volk mit dem Satz vom Kuchen. (…) Hoch zu loben sind Leonard Lange und Ewa Noack, die in verschiedene Rollen und Kostüme schlüpfen und jede Figur mit der nötigen Akkuratesse und Komik auf die Bühne bringen. (…) Tapsig und leicht vertrottelt kommt Gernot Schmidt als Ludwig XVI. daher. Er verkörpert humorvoll eine Heulsuse, die mit vollem Mund das hungernde Volk auffordert, mehr Steuern zu zahlen.
Lippische Landes-Zeitung

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