Junges Theater

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Rico, Oskar und die Tieferschatten Rico, Oskar und die Tieferschatten
Der schaurige Schusch Der schaurige Schusch
Don Giovanni - die Stunde der Frauen Don Giovanni - die Stunde der Frauen
Ritter Odilo und der strenge Herr Winter Ritter Odilo und der strenge Herr Winter
Ungefähr Nathan Ungefähr Nathan

Über das Junge Theater

  • JUNGES MUSIKTHEATER

    Oper ist eine etwas angestaubte Kunstform und nur was für alte Leute? Von wegen! In der Oper ist alles möglich und gerade Kinder begegnen dem alle Sinne ansprechenden Genre der Oper oft mit großer Offenheit und Neugier. Das Erlebnis zum ersten Mal Musiktheater zu sehen, ist für Kinder häufig ein unvergesslicher Moment, faszinierend und irritierend zugleich.

    Das Junge Musiktheater, das es am Landestheater Detmold seit der Spielzeit 2019/20 als Ergänzung zum Jungen Theater gibt, sieht es als seine große Aufgabe und Chance, diesen Moment aktiv mitzugestalten. Mit unserem Programm möchten wir junge Zuschauer*innen an die Hand nehmen und in die Welt des Musiktheaters einführen. Gemeinsam mit einem jungen Publikum wollen wir die traditionsreiche und vielfältige Kunstform der Oper in eine lebendige und moderne Zukunft führen.
    Mit einem möglichst vielfältigen Angebot, also mit explizit jungen Stücken, die als mobile Produktionen auch direkt in Kindergärten und Schulen reisen, mit spannenden Projektentwicklungen, die endlich die Klischees der Oper hinterfragen, und mit Adaptionen von Werken des großen Opernrepertoires möchten wir Kinder und Jugendliche faszinieren.

    So hoffen wir, junge Menschen auch für den großen Spielplan zu begeistern, wenn sie aus unserem Repertoire »herausgewachsen« sind. Schließlich bereichert das gemeinsame, lebendige Live-Erleben einer Oper in der digital beherrschten Welt unseren Alltag um unverzichtbare ästhetische Erfahrungen.

    Wir laden alle jungen und junggebliebenen Menschen ein, in die Welt des Musiktheaters einzutauchen und inspiriert von der Kraft der Musik neue Perspektiven zu entdecken.

  • KONTAKT

    ANSCHRIFT DER SPIELSTÄTTE
    Junges Theater
    Bahnhofstraße 1
    32756 Detmold

    Telefon: 05231 302 8997

    E-MAIL allgemein: jt@landestheater-detmold.de

    POSTANSCHRIFT
    Landestheater Detmold
    Theaterpädagogik
    Theaterplatz 1
    32756 Detmold

  • STÜCKE UND KONZERTE

    Premieren 2022/2023

    Das NEINhorn [4+]

    nach dem Kinderbuch von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn

    Auf der Suche nach Ruhe und ein bisschen Platz für miese Laune verlässt das kleine NEINhorn die Zuckerwattewelt und trifft auf Tiere, mit denen es so richtig bockig, unzufrieden und schlecht gelaunt sein kann. Kurz: auf richtig gute Freund*innen!

    Premiere: 26. Februar 2023

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    © Foto: Robert Tappe

    In einem Tiefen dunklen Wald [5+]

    Märchen von Paul Maar und Rainer Lewandowsky

    Der König lässt verkünden: Seine Tochter, Prinzessin Henriette, wurde von einem Ungeheuer entführt. Wer sie rettet, bekommt sie zur Frau und sein halbes Königreich dazu. Diese Nachricht erreicht auch Prinzessin Simplinella. Weil das klitzekleine Lützelburgen ein halbes Königreich gut gebrauchen könnte, verkleidet sie sich kurzentschlossen als Junge und zieht heimlich los, um die entführte Prinzessin zu finden. Lützel, ein Bäckerjunge, der auch ein Stück von einem Königreich haben will, begleitet sie. Was die beiden nicht wissen: Prinzessin Henriette ließ sich absichtlich entführen, um von einem mutigen Prinzen aus gutem Hause gerettet zu werden. Leider sind Lützel und Simplinella nicht direkt wohlhabende Prinzen. Und mit dem Ungeheuer, von dem sich Henriette hat entführen lassen, scheint auch etwas nicht zu stimmen.
    Ein Märchen, das die eigenen Stereotype hinterfragt und zeigt: Ob Prinz oder nicht – wer mutig ist, gewinnt!

    Premiere: 12. November 2022, in Herford

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    © Foto: Robert Tappe

    Wutschweiger [10+]

    Schauspiel von Jan Sobrie und Raven Ruëll

    Ebenezers Eltern haben ihren Job verloren und ziehen mit ihm – »Nur für kurze Zeit, versprochen, Schatz!« – in das düstere Wohnviertel, in dem auch Sammy mit ihrem Vater lebt. Dort beginnt ihre ebenso poetische wie kraftvolle Freundschaft. Als sich herausstellt, dass die beiden die einzigen sind, die nicht mit auf Klassenfahrt können, weil ihre Eltern nicht genug Geld haben, beschließen sie zu schweigen. Aus Protest. Aber auch, weil es schwierig ist, Worte zu finden.

    Premiere: 10. März 2022

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    © Foto: Robert Tappe

    Don Giovanni - Die Stunde der Frauen [12+]

    Eine Adaption von Mozarts Meisterwerk fü junges Publikum

    Diese Geschichte hat wirklich alles, was ein richtig guter Krimi braucht: Liebe, Mord, Eifersucht, Rache und selbst der Humor kommt nicht zu kurz. Ein verwöhnter, gut aussehender und vergnügungssüchtiger junger Mann nimmt sich, was und vor allem wen er will, ohne Rücksicht auf Verluste. Selbst vor Mord schreckt er dabei nicht zurück. Das kann nicht ohne Folgen bleiben. Oder?

    Premiere: 25. November 2022

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    © Foto: Robert Tappe

    NATHAN [14+]

    Schauspiel frei nach Gotthold Ephraim Lessing

    Das Junge Theater erzählt und untersucht die Geschichte von Nathan dem Weisen, dem Juden, dem Erzähler der Ringparabel, dem Toleranten, dem Aufklärer, dem Kaufmann in Jerusalem, dessen privates und politisches Leben durch den Kampf der drei großen Weltreligionen geprägt und beinahe zerstört wurde. Aber was ist aus Lessings humanistischem Traum geworden?

    Premiere: 23. September 2022

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    © Foto: Robert Tappe

    Wiederaufnahmen

    Rico, Oskar und die Tieferschatten [10+]

    von Andreas Steinhöfel

    Rico ist elf, tiefbegabt und geht zur Förderschule. Viele Freunde hat er nicht, aber in seinem Wohnhaus kennen ihn alle. Rico liebt es, Dingen auf die Spur zu gehen. Leider kann er sich schlecht Sachen merken. Da lernt er Oskar kennen. Oskar ist das Gegenteil von Rico, er ist nämlich hochbegabt. Eines haben die beiden jedoch gemeinsam: Sie stellen gerne detektivische Ermittlungen an. Denn seit einigen Wochen entführt Mister2000 Kinder in der Stadt und lässt sie für 2000 Euro Lösegeld wieder frei. Rico und Oskar wollen beide dem Entführer auf die Schliche kommen, doch plötzlich ist Oskar weg. Rico nimmt all seinen Mut zusammen, um seinen Freund zu finden.

    Wiederaufnahme: 03.09.2022

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    © Marc Lontzek

    Anne Frank [14+]

    »Bei allem, was ich tue, muss ich an die anderen denken, die weg sind. Und wenn ich wegen etwas lachen muss, höre ich erschrocken wieder auf und denke mir, dass es eine Schande ist, fröhlich zu sein. Aber muss ich denn den ganzen Tag weinen?« Das Tagebuch war für Anne Frank Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin. In dem engen Versteck vor den Nationalsozialisten ist es ein Ventil für ihre Sorgen und Ängste, in ihm spiegeln sich die politischen Geschehnisse sowie die Entwicklung eines Mädchens zur jungen Frau.
    »Das Tagebuch der Anne Frank« bleibt eines der eindringlichsten Dokumente der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

    »Selten war Applaus so verdient und fiel doch so schwer.«
    (Neue Westfälische)

    Wiederaufnahme: 11.10.2022

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    © Marc Lontzek

    Homevideo [14+]

    von Can Fischer nach dem gleichnamigen Drehbuch von Jan Braren

    Jakob ist ein ganz normaler Teenager. Mit seiner Videokamera nimmt er alles auf, was ihn bewegt und im Alltag beschäftigt. Seine Freunde wollen ein Skate-Video drehen und leihen sich Jakobs Kamera aus. Zufällig finden sie eine intime Aufnahme von ihm. Ab diesem Moment ist nichts mehr wie vorher. Jakob wird über das Internet erpresst und gemobbt. Der Film steht überall online. Seine Lehrer und Eltern sind überfordert. Hannah, Jakobs erste große Liebe, weiß nicht, wie sie mit der Situation umgehen soll und distanziert sich von ihm. Genauso seine Freunde. Keiner möchte etwas mit diesem »Perversen« zu tun haben. Sein Vater versucht, ihm zu helfen, aber langsam sieht Jakob keinen Ausweg mehr.

    »Ein aufklärendes und rundherum gelungenes Stück!«(Lippische Landes-Zeitung)

    Wiederaufnahme: 12.10.2022

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    © Marc Lontzek

    Echt jetzt?! Oder wie geht's raus? [10+]

    Eine Geschichte über Freundschaft von Guta G. N. Rau nach Franz Lehárs »Das Land des Lächelns«

    Zwei Jugendliche aus unterschiedlichen Welten begegnen sich und freunden sich an. Unversehens finden sie sich in der Welt der beiden Protagonist*innen aus Franz Lehárs Erfolgsoperette »Das Land des Lächelns« wieder. Um den Weg zurück in die Realität zu finden, müssen die beiden die tragische Liebesgeschichte der Operette durchspielen und zwar von vorne bis hinten: Er als chinesischer Thronfolger Prinz Sou-Chong und sie als Wiener Mädel Lisa, singend und Walzer tanzend – ob sie wollen oder nicht. Dabei lernen die beiden auch jede Menge über sich selbst.
    »Echt jetzt?! oder Wie geht’s raus?« befragt Lehárs Werk mit einem Augenzwinkern auf seine Aktualität für junge Menschen heute.

    Wiederaufnahme: 24.08.2022

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    Petterson und Findus und der Hahn im Korb [5+]

    Kinderoper von Niclas Ramdohr nach Sven Nordqvist

    Pettersson und Findus, die schrulligen Protagonisten der berühmten schwedischen Kinderbuchreihe, sind ein Herz und eine Seele und führen ein beschauliches Leben auf ihrem Hof. Bis Caruso, der eitle Hahn des Nachbarhofes, auf der Flucht vor dem Suppentopf die traute Zweisamkeit stört. Caruso kräht ohne Unterlass Melodien und verdreht den Hühnern des Hofes schamlos die Köpfe. Alle lieben Caruso. Nur Findus nicht. Die zahme Katerseele wird erschüttert. Findus fürchtet um seine Position als Petterssons Liebling und als er die Katzenschnauze voll hat, schmiedet er einen hinterhältigen Plan.
    Diese Geschichte hat alles, was Oper braucht: einen jugendlichen Helden, eine richtige Intrige und mitreißende Musik.

    Wiederaufnahme: 19.10.2022

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    © Bettina Stöß

    Sterben kann Jede [14+]

    Ein Klassenzimmerstück über Rollen- und Stimmfachschubladen von Anna Neuedert und Jenni Schnarr

    Der Tenor will die Sopranistin und der Bariton hat was dagegen. So in etwa lassen sich viele Stories der Operngeschichte zusammenfassen – Ausnahmen bestätigen dabei die Regel. Die Stimmhöhe bestimmt, welche Rollen man auf der Bühne spielen kann: Sopranistinnen singen Hauptrollen, können wahnsinnig gut sterben und bekommen am Ende Blumen auf die Bühne geworfen. Tenöre sind Helden und Baritone oft intrigante Bösewichte oder strenge Väter. Und was ist mit dem Mezzosopran? Gibt es einen Bass in der Oper? Frauen singen hoch und Männer tief und wir assoziieren bestimmte Stimmlagen mit bestimmten Rollen. Dazu kommen die ganzen alten Libretti, die ein ziemlich verstaubtes Frauen- und ein recht breitbeiniges Männerbild haben. Dabei wäre doch gerade in der Musik viel Platz für Zwischentöne.
    »Sterben kann jede« stellt die gängigen Rollen- und Geschlechterstereotype der Oper auf den Kopf und begibt sich auf die Suche nach der modernen Frau in der Oper – dieser faszinierenden und zugleich merkwürdigen Kunstform, in der die Personen sich singend unterhalten, als wäre es das Normalste auf der Welt, und ihre innersten Gefühle in virtuosen Arien ausdrücken.

    Wiederaufnahme: 30.11.2022

    © Foto: Birgit Hupfeld | © Birgit Hupfeld

    Ritter Odilo und der strenge Herr Winter [6+]

    Ritter-Oper von Mareike Zimmermann

    Es ist Winter und Odilo hat richtig Langeweile. Im Ritterreich ist tote Hose: Odilos Pferd hat Schnupfen, beim Drachen geht nur die Mailbox ran und die »blöde Etepetete- Prinzessin« friert und will lieber daheimbleiben. Odilo heult sich bei seiner Kuchenfee über den doofen Winter aus und sie hat die rettende Idee: Gegen den bedrohlichen Herrn Winter ins Feld ziehen! Das Abenteuer nimmt seinen unerwarteten Lauf.
    Die Oper aus dem Kühlschrank oder warum Barockmusik gut für kranke Pferde ist: Ein fantasievolles Stück über den Kampf gegen Langeweile und ein großer Spaß mit einfachsten Mitteln.

    Wiederaufnahme: Herbst 2022

    © Marc Lontzek

    Bär - eine Umweltoper [10+]

    Umwelt-Oper von Mareike Zimmermann

    »Nur noch kurz die Welt retten …«, nichts Geringeres hat sich Carlotta, die junge Protagonistin dieser Umwelt-Oper vor längerer Zeit vorgenommen. Doch mit der Zeit siegt die Bequemlichkeit; bei jedem Wetter mit dem Rad ins Training zu fahren erfordert ganz schön viel Konsequenz und das Donnerstags-Schnitzel in der Kantine ist irgendwie doch lecker. Je nachlässiger Carlotta wird, umso größer und aufdringlicher wird ihr Schweinebär, bis er nur noch nervt und sie ihn ein für alle Mal loswerden will. Wie kann ihr das gelingen? Die mitreißende Musik aus Francesco Cavallis Oper »La Calisto« gestaltet die Geschichte Carlottas musikalisch, die sich ähnlich wie Calisto mit den weitreichenden Konsequenzen von Handlungen anderer herumschlagen muss.

    Wiederaufnahme: 19.04.2023

    Mehr Informationen

    © Betina Stöß | © Bettina Stöß
  • SPIELZEITHEFT 22/23

Unsere Theaterregeln

Unser Team

  • Jenni Schnarr, Leiterin Junges Theater und Theaterpädagogin / Dramaturgin

    Jenni Schnarr wurde 1991 geboren, verbrachte den Großteil ihrer Jugend auf der Insel Usedom und zog nach dem Abitur schnellstmöglich nach Berlin. Dort brach sie zunächst erfolgreich ihr Studium der Physik und der Philosophie nach zwei Semestern ab und studierte stattdessen an der Freien Universität Berlin und am Trinity College Dublin Theaterwissenschaft und Philosophie. In Irland sammelte sie erste Erfahrungen im kollektiven Entwickeln von Stücken, im Performancebereich und in der theaterpädagogischen Arbeit mit Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung. Es folgte das Masterstudium der Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin mit der Abschlussinszenierung "Vermessene Körper".

    Während und nach dem Studium arbeitete sie als freie Theaterpädagogin, vor allem am Maxim Gorki Theater Berlin und hospitierte u.a. bei Sebastian Nübling, Suna Gürler und beim Painted Filly Theatre. Sie hat eine große Liebe für die Arbeit Christoph Schlingensiefs und für ihren Großpudel Godot.

    Seit der Spielzeit 2018/19 bis 2019/2020 leitete Jenni Schnarr zusammen mit Konstanze Kappenstein das Junge Theater. Ab der Spielzeit 2020/2021 wird das Junge Theater nur von Jenni Schnarr geleitet.

    © Jacob&Alex

  • Anna Neudert, Dramaturgin Junges Musiktheater

    Anna Neudert wurde 1990 in Augsburg geboren. Nach ihrem Studium der Europäischen Kulturgeschichte in Augsburg und Florenz war sie ab 2015 für zwei Spielzeiten als Regie- und Dramaturgie-Assistentin am Theater Augsburg tätig, bevor sie 2017 für ihr Dramaturgie-Studium nach Frankfurt am Main ging. Seit 2019 ist sie zunächst als Dramaturgie-Assistentin im Musiktheater und seit der Spielzeit 2020/21 als Dramaturgin für (Junges) Musiktheater und Ballett am Landestheater Detmold engagiert.

     

    Kannst du pfeifen, Johanna? [6+] Dramaturgie

    Bär [10+] Dramaturgie

    Echt jetzt?! oder Wie geht's raus? [10+] Dramaturgie

    Sterben kann jede Dramaturgie

    © Marc Lontzek
  • Philine Korkisch, Musiktheaterpädagogin

    Philine Korkisch, in Hamburg geboren und aufgewachsen, studierte zunächst „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“, mit Hauptfach Musik und Nebenfach Literatur an der Universität Hildesheim. Bereits während des Studiums arbeitete sie als Assistentin des Orchestermanagers im Orchesterbüro des Gewandhausorchesters Leipzig. Mehrere Tourneen mit dem Orchester führten sie an zahlreiche Konzert- und Opernhäuser in Europa. 2017 entschied sie sich ihren beruflichen Fokus in Richtung Publikum zu verlagern und nahm das berufsbegleitende Masterstudium „Musikvermittlung – Musik im Kontext“ an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz auf. Einmal in Österreich, führte sie ein Praktikumsangebot ans Wiener Konzerthaus, wo sie zahlreiche Erfahrungen in Musikvermittlungsprojekten sammeln konnte. Im Jahr 2018 ging es zurück in die Heimat: Als Mitarbeiterin der Education-Abteilung der Symphoniker Hamburg realisierte sie verschiedene Konzertreihen für Kinder und Familien, Projekte und Workshops für Schulklassen sowie Vermittlungsformate für Jung und Alt. Philine Korkisch spielt Klarinette und Klavier, hegt eine heimliche Liebe für das Cello und bäckt leidenschaftlich gern. Seit März 2021 ist Philine Korkisch als Musiktheaterpädagogin am Landestheater Detmold.

    © Marc Lontzek
  • Sarah Bilstein, Regieassistentin

    Nach Ihrem Abitur fing Sarah als FSJlerin in der Theaterpädagogik an und ist seit der Spielzeit 2022-23 Regieassistentin im Jungen Theater.

  • Banar Fadil, Schauspieler

    Banar Fadil wurde 1990 in Kirkuk geboren, aufgewachsen ist er im Ruhrgebiet. Absolvierte seine Schauspielausbildung 2011-2014 an der Schauspielschule Mainz. Bereits während des Studiums gastierte er schon am Staatstheater Mainz in den Stücken „Kalldewey Farce“ und „Der gestiefelte Kater“ von Marcus Mislin. Sein erstes Festengagement folgte 2015-2018 am Landestheater Castrop-Rauxel, wo er u.a. in den Stücken „Die Schöne und das Biest“, „Wilhelm Tell“, „Kriegerin“, „Stones“, „4YourEyesOnly“, mitgespielt hat. Seit 2021/2022 auch als Puppenspieler tätig bei der 1,2 oder 3 Show, aber auch als weitere bekannte Charaktere, die man aus dem Fernsehen kennt.
    Seit der Spielzeit 2022/2023 ist er Schauspieler am Landestheater Detmold.

  • Meike Hoßbach, Schauspielerin

    Meike Hoßbach wuchs in der Nähe von Bad Hersfeld auf. Nach einem Freiwilligendienst, studierte sie in Jena Soziale Arbeit. Daraufhin zog sie nach Regensburg, um dort ab 2016 an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern Schauspiel zu studieren. Dort war sie unter anderem als Crystal in „Der kleine Horrorladen“, als Großmutter und Bleuer in „Emil und die Detektive“ und als Präsident von Walter in „Kabale und Liebe“ zu sehen. Am Theater Regensburg gastierte sie in „Rose und Regen, Schwert und Wunde (Ein Sommernachtstraum)“ unter der Regie von Jule Kracht. Seit der Spielzeit 2020/2021 ist sie am Landestheater Detmold engagiert.

    © Marc Lontzek
  • Leonard Lange, Schauspieler

    Leonard Lange wurde 1988 in Bergisch-Gladbach geboren, aufgewachsen ist er in Köln und im Bergischen Land. Nach seinem Abschluss der Schauspielschule Alanus war er vier Jahre Ensemblemitglied am Theater Plauen-Zwickau und anschließend als Gast am Landestheater Niederbayern und weiterhin in Plauen und Zwickau. Seit der Spielzeit 2020/2021 ist er am Landestheater Detmold engagiert.

    © Marc Lontzek
  • Katharina Otte, Schauspielerin

    Katharina Otte wuchs in der Nähe von Münster auf. Nach einem Kommunikationsstudium in Köln schloss sie 2020 ihre Schauspielausbildung am Hamburger Schauspiel-Studio Frese ab. Während der Ausbildung wirkte sie bereits bei verschiedenen Theater-Produktionen in Lübeck und Lüneburg mit. Seit der Spielzeit 2021/2022 ist sie Ensemblemitglied am Landestheater Detmold.

  • Wenja Imlau, Gast-Schauspielerin

    Wenja Imlau, Jahrgang 1990, wuchs im Ruhrgebiet auf. Schon als Kind wirkte sie im freien Theater ihrer Eltern mit, wo sie Maskenspiel und Clownerie kennenlernte. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Theaterakademie Vorpommern unter der Leitung von Herbert Olschok. Dort spielte sie in zahlreichen Produktionen mit, u.a. in Die Räuber"“als Schweizer, "Ziemlich beste Freunde" als Magalie und "Die Geschichten aus dem Wienerwald" als Ida, Helene und Mutter.

     

  • Leoni Sandmann, FSJ Kultur

    Leonie Sandmann hat 2022 ihr Fachabitur gemacht. Seitdem ist sie als FSJlerin in der Theaterpädagogik des Landestheaters Detmold beschäftigt.

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