© A.T. Schaefer
© A.T. Schaefer
© A.T. Schaefer
© A.T. Schaefer
© A.T. Schaefer
© A.T. Schaefer
© A.T. Schaefer
© A.T. Schaefer
© A.T. Schaefer

Le nozze di Figaro

Commedia per musica in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

Fr 10 September
19:30–22:25 (Pause um 20:55) Commedia per musica in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart Detmold, Landestheater
Achtung: Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit. Tickethotline 0 52 31 / 974-803

DAS STÜCK

»Die Hochzeit des Figaro oder Der tolle Tag« – Wie schon der vollständige Titel von Mozarts und Da Pontes Meisterwerk verrät, entspinnt sich dessen Handlung in nur 24 äußerst turbulenten Stunden: Der gewitzte Barbier Figaro und seine Susanna wollen heiraten. Beide sind Untergebene des Grafen Almaviva, dessen Durst nach Liebesabenteuern mittlerweile legendär geworden ist. Während dieser hofft, seine Lust an Susanna stillen zu können, fädelt Letztere gemeinsam mit der gedemütigten Gräfin eine Intrige ein, um den Schwerenöter bloßzustellen. Die beiden Frauen haben jedoch nicht mit den charmant-unbeholfenen Avancen des pubertierenden Cherubino und der Eifersucht sowohl des Grafen als auch des ahnungslosen Figaro gerechnet. Als dann auch noch die Haushälterin Marcellina und der zwielichtige Doktor Bartolo darauf bestehen, dass Figaro bei ihnen eine Schuld zu begleichen und eigentlich Marcellina zu heiraten habe, ist das Chaos perfekt.
Mozarts musikalische Komödie »Le nozze di Figaro« folgt ihrer Textvorlage, Beaumarchais’ rasanter Gesellschaftssatire, auf dem Fuß. Mit meisterhaft musikdramatischem Gespür findet Mozart die passenden Töne für die komischen und erotischen Verwicklungen, aber auch für die Melancholien und Verletzungen, die den Figuren daraus entstehen.
»Le nozze di Figaro« ist die erste der drei Da-Ponte-Opern, die trotz der rasanten, komödienhafte Handlung bereits die aufrührerischen Gedanken der Französischen Revolution erkennen lässt.

mehr

Besetzung

Kritiken

Dieser Mozart federt, er ist leicht und doch substanzreich, rhetorisch absolut bezwingend, hier und da sogar kühn in der dynamischen Untertreibung. (…) ist dieser Abend voller Zauber, er ist sublim und unterhaltsam, bisweilen sogar magisch. Ein „Welttheater der Liebe“ hat Walter Felsenstein Mozarts Commedia per Musica genannt. In Detmold kann man sehen, was er damit meinte.
Opernwelt

Was das Landestheater Detmold an Gesangssolisten zu bieten hat, ist erstklassig. (…) Unter der Leitung des kommissarischen GMD György Mészáros spielt das Symphonische Orchester des Landestheater mit spürbarer Freude (…) dass der Spannungsboden nirgendwo abreißt und die dramatischen Höhepunkte effektvoll herausgearbeitet werden. Das Publikum spendete begeisterten Applaus.
Das Opernglas


Das Symphonische Orchester des Landestheaters, die Sänger und der Chor harmonieren wunderbar miteinander. Brillant füllt Emily Dorn ihre Rolle aus, Mirella Hagen besticht als Susanna – beiden Sopranistinnen schenkt das Publikum Szenenapplaus ebenso wie Jakob Kunath, der mit seinem kräftigen Bass begeisterte. Der Schluss Applaus des begeisterten Detmolder Publikums war reichlich und gern gegeben. Insgesamt bietet die Inszenierung 160 Minuten kurzweilige und unterhaltsame Oper – wohl so, wie sie auch von Wolfgang Amadeus Mozart gedacht war.
Kulturführer OWL

Die umwerfend musikalische Produktion mit tollen Solisten, digital eingeblendetem Opernchor und vital aufspielendem Orchester unter Leitung des kommissarischen Generalmusikdirektors György Mészáros schafft eine bezaubernde Inszenierung. (…) Rundum schöne Stimmen, ein homogenes Ensemblespiel, gelungene Rezitative, die die zweite Kapellmeisterin Hye Ryung Lee von der Seite souverän begleitet und eine feinsinnige Regie ergeben eine gelungene Inszenierung.
Lippische Landes-Zeitung

Im ganzen Ensemble hört man die gute Vorarbeit (…) Durch die körperliche Distanz auf der Bühne - Folge der Hygiene-Maßnahmen –, gewinnt die Handlung an Klarheit, die Figuren an solitärer Integrität, und der erzwungene Abstand verstärkt den Eindruck der emotionalen Nähe. Wenn Susanna und Figaro Hand in Hand als Paar die Vorderbühne langsam verlassen, schweben ihre ausgestreckten Hände frei, sie berühren sich nicht und doch spürt man, wie die Luft zwischen ihnen knistert. Es ist nur ein kleines Detail der Inszenierung, eins von vielen. Das bewirkt, dass die räumliche Distanz auf der Bühne die Illusion der Nähe voller Leidenschaft erzeugen kann. Theater pur.
Der Opernfreund

Sehr kraftvoll in Szene gesetzt
Neue Westfälische

mehr

Weitere Termine

Mit freundlicher Unterstützung