© Matthias Jung
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Turandot

Oper von Giacomo Puccini, komplettiert von Franco Alfano (Erstfassung)

Do 30 November
19:30–21:55 (Pause um 20:50) Oper von Giacomo Puccini, komplettiert von Franco Alfano (Erstfassung) Remscheid, Teo-Otto-Theater
Tickethotline 0 52 31 / 974-803

DAS STÜCK

In Prinzessin Turandots Reich herrscht ein grausames Gesetz: Nur der Prinz, der drei Rätsel lösen kann, darf sie heiraten, sonst erwartet ihn der Tod. Ein unbekannter Prinz besteht die Prüfung und stellt nun Turandot in »Nessun dorma«, einer der berühmtesten Tenorarien der Welt, das Rätsel um seinen Namen. Puccini sah in Turandot als ungewöhnlicher Heldin großes Potenzial. Der Stoff stellte ihn aber auch vor Herausforderungen, die er nicht alle lösen konnte; 1924 verstarb er und hinterließ das Werk unvollendet; seinen Wunsch nach »einer markanten, schönen, ungewöhnlichen Melodie« als Abschluss hinterließ er als Notiz und überließ die Realisierung seiner neuen Ideen der Nachwelt. Ist Turandot eine eiskalte, männermordende Prinzessin oder trägt sie das Trauma ihrer weiblichen Vorfahren in sich? Ist sie gefangen in einer Spirale der Gewalt, aus der sie nur mit Hilfe von Vergebung ausbrechen kann? Diese Fragen stehen im Zentrum der Detmolder Neuinszenierung von Puccinis letztem Meisterwerk.

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Besetzung

Kritiken

Jeder Akt erhielt Bravorufe der rund 600 Zuschauer. Detmold hat bewiesen, dass es große Chor-Oper kann. (…) Der 20-köpfige Theaterchor wurde mit 30 Extrachoristen unter Leitung von Chordirektor Francesco Damiani zum Massenchor, der in seiner brillanten Tongebung und Handlung beeindruckte. (…)
Die ukrainische Sängerin Oksana Kramareva war in der Rolle der Turandot einfach atemberaubend. (…) Sopranistin Christina Giannelli war in der Rolle der selbstlosen Sklavin Liù ihr lyrischer Gegenpart mit einem beeindruckendem Pianissimo. (…) Tenor Ji-Woon Kim gab einen jugendlich frischen Calàf. (…) Besonders in der Arie "Nessun dorma" schien er die ganze Welt mit seiner durchdringenden Stimme zu umarmen.
Unter den Nebenfiguren steuerten die drei Minister Ping (Daniel Gwon), Pang (Stephen Chambers) und Pong (Hyunsik Shin) komödiantische und stimmlich erfrischende Momente bei. Das Orchester spielte souverän und klar strukturiert unter Leitung von Per-Otto Johansson.
Lippische Landeszeitung

Inszenatorisch, musikalisch und gesanglich ist dem Landestheater Detmold eine Turandot-Produktion gelungen, die das Prädikat unbedingt sehenswert verdient. Regisseur Potocki erschafft eine Welt einer sterilen Diktatur mit dem 50-köpfigen Opernchor als unterdrücktes Volk. Und dieser Chor ist das wahre Gold der Detmolder Oper. Er ist Spielmasse und Stimmfluss, gehorcht der Regie ebenso wie dem Dirigenten Per-Otto Johansson, der dem Detmolder Symphonischen Orchester einen sehr ausgewogenen und samt dunklen Ton entlockt.
Westfalium

Das eigentliche Drama spielt sich ab … in der Musik! Und die wird in Detmold großartig umgesetzt. Dirigent Per-Otto Johansson schöpft einen schier unbegrenzten Farbenreichtum aus dem Symphonischen Orchester des Theaters und arbeitet, was die Koordination von Bühne und Graben angeht, mit größtmöglicher Akkuratesse. Sängerisch bietet Detmold alles, was große Oper ausmacht.
Neue Musikzeitung

Ein musikalisch großer Abend in Detmold.
Online Musik Magazin

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