© A.T. Schaefer

„Musik ver­bindet“ - Klarinetten­quintett Les Lumières

So 27 Juni
15:00–16:00 Detmold, Schlosshof
Tickethotline 0 52 31 / 974-803

DAS STÜCK

Das Klarinettenquintett Les Lumières
Die vier Streicher*innen des Ensembles „Les Lumières“ spielen gemeinsam mit der Klarinettistin Antonia Jaeger zwei Klarinettenquintette von Johannes Brahms und Henri Marteau.

Henri Marteau (*31. März 1874 in Reims; † 4. Oktober 1934 in Lichtenberg im Hofer Land) war ein deutsch-französischer Geiger und Komponist. Marteaus Quintett op. 13 c-Moll entstand 1906 und wurde 1908 in Stockholm uraufgeführt. Marteau wird heute in der Musikgeschichte das Verdienst zugeschrieben, Mozarts Violinmusik popularisiert zu haben. Vor allem trat er als Herausgeber vieler Werke Mozarts hervor. In Bezug auf Brahms ist erwähnenswert, dass Marteau für dessen Violinkonzert eine eigene Kadenz schrieb. Wie Brahms, der sein Quintett in h-Moll schrieb, wählte Marteau eine Moll-Tonart, und zwar c-Moll. Es ist für die A-Klarinette mit ihrem charakteristisch weichen Klang komponiert und umfasst vier Sätze. Die Zurückhaltung in der Klangfarbe und die gefühlvolle Melodik könnten auch Folge einer gewissen Orientierung am Quintett von Brahms sein. Das Werk ist eindeutig der Romantik zugewandt, lässt aber typische impressionistische Harmonien anklingen.

Programm
H. Marteau, Klarinettenquintett op. 13 (1906)
J. Brahms, Klarinettenquintett in h-Moll op. 115 (1891)

Besetzung
Jee Young Choi, Geige 1
Bardh Lepaja, Geige 2
Margot Lemoine, Bratsche
Noémie Klages, Cello
Antonia Jaeger, Klarinette


Für das Schlossfestival in Detmold präsentiert sich das Ensemble Les Lumières aus Köln mit zwei Programmen, die zum Motto des Ensembles „Musik verbindet“ genau passen: mit einem Chanson-Programm stellt „Les Lumières“ die Vielfalt der französischen Musik vor. Das Klarinettenquintett lässt die Begegnung zwischen Johannes Brahms und Henri Marteau erklingen. Eine Reise durch Europa und durch die Zeit. Bunt wie die impressionistische Malerei.

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