Georg Heckel Regisseur

Portrait

Biografie

Ab der Spielzeit 2024/25 ist Georg Heckel Generalintendant am Oldenburgischen Staatstheater. Von 2018/19 bis 2023/24 war er Intendant des Landestheaters Detmold. Hier inszenierte er Opern wie Ernst Tochs »Die Prinzessin auf der Erbse«, Benjamin Brittens »The Turn of the Screw« (beide 2022) und zuletzt Jake Heggies »Dead Man Walking« (2024) sowie Yasmina Rezas Komödie »Kunst« (2023). Zuvor wirkte er als Spartenleiter Musiktheater und Künstlerischer Betriebsdirektor am Theater Freiburg. Dort war unter anderem die Neubildung des Ensembles ein Kernbereich seiner Tätigkeit, er initiierte auch die Kooperation mit dem Royal Opera House London zur Uraufführung der Oper »Coraline« von Mark Anthony Turnage. Vordem war er seit 2014 Operndirektor und stellvertretender Intendant am Theater Augsburg, in diese Zeit fällt der Ausbau des Musiktheaters für Kinder. Georg Heckel wuchs in Aachen auf und studierte zunächst Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität zu Köln. Parallel dazu erhielt er im Zuge der Mitwirkung an Produktionen der Oper Köln prägende Impulse durch Willy Decker, Jean-Pierre Ponnelle und Harry Kupfer. Anschließend absolvierte er ein Gesangsstudium an den Musikhochschulen von Freiburg und Köln und nahm Unterricht unter anderem bei Elisabeth Schwarzkopf, Vera Rózsa, Kurt Moll, Hilde Zadek sowie Charles Spencer. Es folgten Festengagements als Sänger am Landestheater Coburg sowie an der Oper Köln, außerdem Gastengagements u. a. in Freiburg, Basel, Leipzig, Saarbrücken und Palermo. Er arbeitete u. a. mit Donald Runnicles, Gaeme Jenkins, Peter Maag, Ruth Berghaus, Andreas Homoki und Uwe Wand. Erste Einblicke und Erfahrungen in der Theaterleitung erhielt er an der Kammeroper Rheinsberg, dem Theater Nordhausen sowie dem Staatstheater Kassel. Parallel dazu studierte er Kulturmanagement an der Fernuniversität Hagen. Georg Heckel wurde 2006 an das Staatstheater Darmstadt engagiert, mit Beginn der Spielzeit 2010/11 bekleidete er dort die Position des Operndirektors. In seine Darmstädter Zeit fallen u.a. die Realisierung von Projekten wie Hector Berlioz' »Les Troyens«, Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« sowie der vielbeachtete Zyklus der Werke von Carl Orff. Kooperationen u.a. mit dem Teatro La Fenice, der Semperoper Dresden sowie dem Gran Teatru Liceu Barcelona ließen das Staatstheater Darmstadt auch international in Erscheinung treten. In Darmstadt und Augsburg widmete er sich zusätzlich auch spartenübergreifenden Projekten mit den Partnern der freien Szene, der Centralstation und dem Internationalen Architektursommer. Georg Heckel ist Jurymitglied bei verschiedenen nationalen und internationalen Gesangswettbewerben.
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