Sinfonie­konzert 2

Schubert - Mendelssohn-Bartholdy - Haydn

Di 26 Februar
19:30 Schubert - Mendelssohn-Bartholdy - Haydn Detmold, Konzerthaus der Hochschule für Musik
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DAS STÜCK

Mit der Sinfonie Nr. 3 D-Dur (D 200) erklingt ein ambitioniertes erfrischendes Orchesterwerk des gerade mal 18-jährigen Franz Schubert (1797–1828), in dem die Auseinandersetzung mit den Vorbildern der Wiener Klassik deutlich erkennbar ist. Schubert schrieb die Sinfonie wenige Wochen nach Abschluss seiner zweiten Sinfonie in B-Dur in der Zeit vom 24. Mai bis zum 19. Juli 1815. Gespielt wurde die Dritte vermutlich erstmals von einem Liebhaberorchester in einer Wiener Privatwohnung. Die erste öffentliche Aufführung der kompletten Sinfonie fand schließlich am 19. Februar 1881 in London statt. Schuberts Dritte zeichnet sich durch jugendlichen Schwung, prägnante Melodien, ökonomische Themenverarbeitung nach den bekannten Regeln der Kunst aus und dokumentiert die Herausbildung eines persönlichen Stils. Das Violinkonzert e-Moll op. 64 von Felix Mendelssohn-Bartholdy gehört zu den innigsten der Gattung und wird von Publikum und Virtuosen gleichermaßen geschätzt. Es ist reich an musikalischen Einfällen, tief empfundenen Melodien und wie aus einem Guss durchgestaltet. Zu den Besonderheiten zählt die kunstfertig auskomponierte Solokadenz am Ende der Durchführung im Kopfsatz. Der Solopart der Detmolder Aufführung wird von Angelo de Leo gespielt, der als Preisträger aus zahlreichen renommierten Violin-Wettbewerben hervorgegangen ist. Joseph Haydn (1732–1809) komponierte seine Sinfonie Nr. 103 Es-Dur, »die mit dem Paukenwirbel«, während seines zweiten Londoner Aufenthalts 1794-95. Wie schon bei seiner populären Sinfonie Nr. 94, G-Dur rückt er erneut die Pauke in den Fokus. Diesmal leitet ein Paukenwirbel die Es-Dur-Sinfonie auf prägnante Weise ein. Zudem weist diese vorletzte Sinfonie Haydns einige Besonderheiten auf, die bereits den Geist der Romantik ankündigen. Die musikalische Leitung des 2. Sinfoniekonzerts der Spielzeit 2018/19 übernimmt der Gastdirigent Michael Hofstetter, der über seine Tätigkeit als Generalmusikdirektor am Stadttheater Gießen hinaus ein gefragter Gast bei vielen international bedeutenden Opernhäusern, Orchestern und Festivals ist.

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Besetzung

  • Violine Angelo de Leo
  • Musikalische Leitung Michael Hofstetter
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  • Symphonisches Orchester
Mit freundlicher Unterstützung durch die GVL und den Deutschen Musikwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrats Mit freundlicher Unterstützung durch die GVL und den Deutschen Musikwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrats