Yaroslava Kozina Mezzosopran

Portrait

Biografie

Die Mezzosopranistin Yaroslava Kozina wurde im weißrussischen Minsk geboren. In Frankreich studierte sie Gesang am “Conservatoire National Supérieur de Musique“ in Lyon, schloss ihre Ausbildung mit Diplom ab und perfektionierte ihr Können anschließend im Opernstudio "Jeunes Voix du Rhin" in Straßburg. Beim internationalen Gesangswettbewerb „Hans Gabor Belvedere 2001“ in Wien erhielt sie den „Sonderpreis der Theaterdirektoren". Von der Zeitschrift „Opernwelt“ wurde sie fünf Jahre später für den Preis der „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ nominiert. Im Jahre 2008 erhielt sie ein Stipendium der „Bayreuther Festspiele" für junge Wagner-Sänger. Yaroslava Kozina machte ihre ersten Schritte auf der Bühne an der „Opéra National“ in Straßburg, bevor sie im Ensemble des Opernhauses Bremen engagiert war. Im Anschluss gastierte sie an vielen renommierten Theatern in ganz Europa, darunter in Brüssel, Anvers, Gand, Lüttich, Bordeaux, Lille, Nizza, Straßburg, Sevilla, Aachen, Berlin, Bremen, Dortmund, Freiburg, Mainz, Essen, Wiesbaden, Genf usw. Sie hat viele Rollen des Repertoires gespielt, wie z.B. Carmen, Dulcinea („Don Quijote“), Charlotte („Werther“), Delila („Samson und Delila“), Maddalena („Rigoletto“), Ulrica („Un Ballo in Maschera“), Fenena („Nabucco“), Preziosilla („La Forza del Destino“), Federica („Luisa Miller“), Azucena („Il Trovatore“), Zia Principessa („Suor Angelica“) und Zita („Gianni Schicchi“), Santuzza („Cavalleria rusticana“), Paulina („Pique Dame“) Kontschakowna („Fürst Igor“), Iocaste („Oedipus Rex“), Hyppolyta („Ein Sommernachtstraum“), Sieglinde („Die Walküre“), Brangäne („Tristan und Isolde“). Yaroslava Kozina hat auch ein großes Repertoire für Konzerte. Ab 2014/2015 begann eine neue Zusammenarbeit mit der Oper La Monnaie. 2016 beteiligte sich Yaroslava Kozina an der DVD-Aufnahme von Rachmaninovs „Troika“ und „Pentesilea“, die von The Opera House La Monnaie realisiert wurden. In letzter Zeit trat sie auf: Dalila in "Samson et Dalila" in Las Palmas, Judith in "Bluebeard's Castle" in St. Petersburg, „Messa di Requiem" in Brüssel, Prag, Opus 91 in der Brüsseler Oper La Monnaie. Am Landestheater Detmold ist sie als Federica in „Luisa Miller“ zu sehen.
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