Kay Link Regisseur

Portrait

Biografie

Seit 18 Jahren arbeitet Kay Link als freischaffender Opernregisseur. Er inszenierte u.a. am Theater an der Wien, am Aalto-Musiktheater Essen, an der Oper Leipzig, an den Theatern in Hannover, Regensburg, Heidelberg, am Staatstheater Darmstadt, am Landestheater Linz. Er ist regelmäßig zu Gast bei Festivals, z.B. dem Festival für zeitgenössische Musik NOW! oder den Internationalen Festspielen „Rossini in Wildbad“. Für die Händelfestspiele Halle inszenierte Link Händels „Giove in Argo“, 2018 wurde auch seine Wiener Inszenierung der Händel-Oper „Oreste“ nach Halle eingeladen. Seine Interpretation von „Der Freischütz“ oder George Benjamins „Into the little Hill“ erregten überregional Aufsehen. „Le Nozze di Figaro“ wurde 2013 bei der Kritikerumfrage des Deutschlandradios als „herausragende Inszenierung des Jahres“ gewürdigt. Kay Link hat außerdem viel Erfahrung im Bereich Musical und Operette. An der Oper Leipzig liefen unter seiner Regie „Hello, Dolly!“ und sechs Spielzeiten lang sein eigenes Musical „Show Biz“, außerdem inszenierte er „Me and My Girl“, „Little Night Music“, „Sweet Charity“, „The Wizzard of Oz“, „I do! I do!“ und „Die zertanzten Schuhe“. Zu seinem Operetten-Repertoire zählen „Die Fledermaus“ – läuft aktuell am Theater Vorpommern – „Die schöne Helena“, „Der Vetter aus Dingsda“ und „Das Land des Lächelns“, für letztere Produktion verlieh ihm die Sächsische Zeitung das Prädikat „interessanteste Inszenierung des Jahres“. Seine Schauspiel-Inszenierungen waren mehrfach für den Kölner Theaterpreis nominiert, zuletzt 2015 für seine Inszenierung „Muttersprache Mameloschn“. Am Landestheater Coburg läuft bereits in der zweiten Spielzeit seine Inszenierung von Florian Zellers „Vater“ auf dem Spielplan. Daneben ist Kay Link Lehrbeauftragter an der Folkwang Universität der Künste im Bereich „Musical“. Kay Link studierte Literaturwissenschaft, Geschichte, Kunstgeschichte und Gebärdensprache in Frankfurt am Main und London. Nach dem Abschluss seines Magister-Studiums arbeitete er als Regieassistent und Spielleiter an der Semperoper Dresden und am Staatstheater Darmstadt. Er war Assistent von Claus Guth und Werner Schröter. Kay Links Theaterstücke, darunter seine Kinder-Operette „Das Gift im Lift – warum Orpheus ganz nach unten fuhr“ oder die Musicalfassung von „Die zertanzten Schuhe“ sind bei Boosey & Hawkes, Felix Bloch Erben und Hartmann & Stauffacher verlegt. Außerdem veröffentlichte er Arbeiten zu Heinrich von Kleist und Thomas Bernhard. Seine nächste Arbeit wird im März 2019 „Medea“ von Aribert Reimann am Aalto Theater Essen sein, „Martha“ von Friedrich von Flotow ist die erste Inszenierung für das Landestheater Detmold. Weitere Informationen unter www.kaylink.de
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