© A.T. Schaefer
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The Turn of the Screw

Kammeroper in einem Prolog und zwei Akten von Benjamin Britten

Fr 08 April
19:30–21:45 (Pause um 20:25) Kammeroper in einem Prolog und zwei Akten von Benjamin Britten Detmold, Landestheater
Achtung: Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit. Tickethotline 0 52 31 / 974-803

DAS STÜCK

Eine Gouvernante reist auf ein englisches Landgut, um im Auftrag ihres Vormunds zwei Kinder zu erziehen. Bald stellt sich heraus, dass Flora und ihr Bruder Miles unter dem Einfluss zweier ehemaliger Angestellter stehen. Miss Jessel und Mister Quint waren ein Liebespaar und sind unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Als Geister zurückgekehrt, ergreifen sie mehr und mehr Besitz von den Kindern. Die Gouvernante und die Haushälterin, Mrs. Grose, nehmen den ungleichen Kampf um die Kinder auf. Doch dann wird Miles der Schule verwiesen. Sind die Kinder vielleicht doch nicht so unschuldig, wie es scheint? Als die Gouvernante unheimliche Erscheinungen zu sehen beginnt, verliert sie langsam das Gefühl dafür, was wahr ist und was nicht.
Brittens ebenso rätselhafte wie eindrucksvolle Kammeroper »The Turn of the Screw« (zu Deutsch: »Die Drehung der Schraube«) spiegelt in ihrer zersplitterten Struktur die scheinbar fragmentarischen und womöglich verzerrten Wahrnehmungen und Erinnerungen der Protagonistin wider. Jede Szene wirft ein anderes Licht auf das Geschehen, das sich aus der Erinnerungsperspektive der Gouvernante nicht zu einem homogenen Ganzen zusammenfügen lässt, sondern eher wie ein Puzzle mit fehlenden Teilen erscheint. Henry James, dessen 1898 erschienene, von frühen tiefenpsychologischen Ideen beeinflusste Erzählung als Vorlage für Brittens Oper diente, bezeichnete diese einst mit Understatement als ein »Spiel seltsamer Begegnungen«.

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Besetzung

Kritiken

Georg Heckel inszeniert perfekt eine Gothic Novel: Es ist das Licht, das die Szene bestimmt, dem Geschehen seinen Stempel aufdrückt. (…) Carsten-Alexander Lenauer leistet hier großartige Arbeit. (…) Das bis in die Haarspitzen hinein motivierte Ensemble setzt Heckels Vorgaben ziemlich perfekt um.
theater:pur

Nicht mehr als vierzehn Musikerinnen und Musiker benötigt Benjamin Britten im Orchestergraben, doch diese schaffen einen intensiven Klangkosmos. György Mészáros, kommissarischer Generalmusikdirektor des Detmolder Landestheaters, gelingt es, das Feinnervige und die psychologischen Momente musikalisch punktgenau umzusetzen. Ein Opernerlebnis, das unter die Haut ging und vom Premierenpublikum gefeiert wurde.
Nmz online

Georg Heckel, Intendant des Landestheaters Detmold, gelingt das Kunststück, die Bühne raumgreifend zu bespielen und doch den kammerspielartigen Charakter des Werkes zu erhalten, (…). Regie, Orchester und Solisten tragen so zu einem eindrucksvollen Opernabend bei, den das Publikum nach dem tragischen Ende mit langanhaltendem Applaus goutiert.
Jochen Rüth, Der Opernfreund

Diese Aufführung bleibt lange in Erinnerung.
Dr. Jan Ochalski, Der Opernfreund

Das Detmolder Premierenpublikum applaudierte langanhaltend und begeistert.
Kulturführer OWL

Das begeisterte Publikum gab viel Applaus.
Lippische Landes-Zeitung

Es ist verblüffend, welch phänomenale Effekte hier mit Licht erreicht werden. (…)Der Miles des Johann Kaßmann dürfte Brittens Vorstellungen voll und ganz entsprechen. (…) Emily Dorn ist eine Gouvernante der Extraklasse (…) Natürlich müssen alle Musiker solistische Qualitäten haben, und die lassen sich im Symphonischen Orchester des Landestheaters Detmold durchaus finden. Unter der inspirierenden Leitung von György Mészáros haben sie dazu beigetragen, dem dankbaren Premierenpublikum einen großen Opernabend zu bescheren.
Das Opernglas

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