© Birgit Hupfeld
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Die Räuber

nach Friedrich Schiller

Do 09 Februar
19:30 nach Friedrich Schiller Detmold, Grabbe-Haus

DAS STÜCK

Zwei scheinbar ungleiche Brüder wollen beide nur eins: Die Liebe und Achtung ihres Vaters und von Amalia gewinnen. Franz meint, dies nur erreichen zu können, wenn er gegen den älteren Bruder Karl intrigiert. Karl hingegen, der sich vom Vater verstoßen glaubt, versucht als Hauptmann einer Räuberbande Gutes zu tun und den Armen zu helfen. Bald müssen die beiden Brüder sich jeweils eingestehen: Sie sind weit davon entfernt, die Person zu sein, von der sie glauben, dass man sie lieben könnte.
Schillers Erstlingswerk zeigt, wie Individuen sich an einem gesellschaftlichen Wertekatalog abarbeiten und verzweifelt versuchen, die eigenen Wesenszüge damit zu vereinen. So trifft es noch heute einen Nerv der Zeit.

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Besetzung

Kritiken

„Am Ende erhält die Premiere verdienten Applaus (…) Eindrucksvoll die engagierte, leidenschaftliche Performance der Schauspieler Hartmut Jonas, André Lassen und Stella Hanheide (…), ein Wirbelwind, der bisweilen mehr durch die Luft turnt als auf dem Boden klebt. Atemberaubend. (…) Großes Plus: Schillers Thema, der doppelte Vater-Sohn-Konflikt wird psychoanalytisch präzise ausgeleuchtet. (…) eine ideenreiche, wegweisende Aufführung (…).
Lippische Landes-Zeitung

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