© A.T. Schaefer
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Die lustige Witwe

Operette in drei Akten von Franz Lehár

Sa 11 Juni
19:30–22:10 (Pause um 20:30) Operette in drei Akten von Franz Lehár Detmold, Landestheater
Achtung: Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit. Tickethotline 0 52 31 / 974-803

DAS STÜCK

Um den drohenden Bankrott seines Vaterlandes Pontevedro abzuwenden, hat der Baron Mirko Zeta beschlossen, den ebenso armen wie lebenslustigen Gesandtschaftssekretär Graf Danilo mit der reichen und ebenso lustigen Witwe Hanna Glawari zu verheiraten. Der aber will Spaß ohne Ende und denkt gar nicht daran, Hanna zu heiraten. Denn er hat seinerzeit schon einmal auf sie verzichten müssen, als sie noch ein einfaches Mädchen aus dem Volk war und Danilos Familie sich einer Verbindung widersetzte. Mit hintergründigen Andeutungen und durchaus eindeutigen Zweideutigkeiten schwebt das balzende Paar durch die amouröse Handlung, huldigt heimatlichen Balkanklängen, flirtet schriftlich auf Damenfächern …
»Die lustige Witwe« ist wohl Franz Lehárs berühmtestes Werk und eine der erfolgreichsten Operetten aller Zeiten. Evergreens wie »Lippen schweigen«, »Da geh‘ ich zu Maxim« und »Ja, das Studium der Weiber ist schwer« sorgen für einen unterhaltsamen Abend. Lehár hält dabei der auf Geld fixierten Gesellschaft seiner Zeit einen komödiantischen, erotisch aufgeladenen Spiegel vor.

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Besetzung

Kritiken

Emily Dorn ist eine hinreißende Witwe. Ob glamouröse Diva oder mit Chansonettenattitüde, Dorn bringt mit famosem Augenaufschlag ihre Partie vokal und darstellerisch auf den Punkt. Todd Boyce gibt einen grundsympathischen Danilo, der rasch auf die baritonal elegante Linie findet. Valencienne wird von Penelope Kendros durch vokale Anmut ausgezeichnet. Stephen Chambers ist Camille de Rosillon. Andreas Jören erübrigt für seinen Zeta eine ganze Menge Bonhommie. Jens Krause ist ein Prachtexemplar von Njegus.
Theater Pur

Die exzellente musikalische Umsetzung folgte der Vorlage originalgetreu und glänzte auch in der schauspielerischen Darbietung. Ein besonderes Lob verdienen die technische Ausgestaltung der Szenen und die pfiffigen dramaturgischen Einfälle. (…) Jede Arie bekam ihren Applaus und am Ende toste der Beifall durch die Ränge.
Lippische Landes-Zeitung

Raffinement pur lässt Hye Ryung Lee mit dem Symphonischen Orchester des Landestheaters aus dem Graben steigen. Genüsslich musizieren Kapellmeisterin und Symphoniker aus, was Lehár an Impressionistischem bei Debussy und Klangmagie bei Richard Strauss entlehnt. Die Walzerseligkeit steht dem nicht nach und fesch wird es auch. Beständig sitzt Dirigentin und Orchester der Schalk im Nacken.
Orpheus

Adréana Kraschewski als Hanna: nicht nur jeder verliebte Blick, auch jede hochmütig-abwehrende Pose lässt es knistern! Dazu passend: Jakob Kunath als Danilo - eine gelungene Mischung aus draufgängerischem Womanizer und romantisch-unglücklichem Verliebtem. (…) Diese Inszenierung begeistert auch musikalisch – vom Chor über die Solisten (…) bis zum Orchester, das Hye Ryung Lee mit dem richtigen „Schmiss“ durch die komplizierte Liebesgeschichte führt, ohne dabei jemals die Sänger zu übertönen. – Chapeau!
www.gwasa.de

Mit Emily Dorn hat das Landestheater Detmold fast so etwas wie eine Idealbesetzung für die Glawari, die mir Jakob Kunath als Danilo einfach ein bezauberndes Paar ist. (…) Ein Fest der Stimmen, auch mit dem Buffo-Paar Penelope Kendros und Stephen Chambers als Rosillon. (…) Viel Zwischenapplaus – und so nebenbei bewiesen, dass Operette – wenn sie mit so viel Liebe und Können geboten wird, ihren Platz im Spielplan behaupten wird.
Dewezet

Brillante Aufführung. (…) Alle Rollen sind stimmlich und schauspielerisch hervorragend besetzt. Emily Dorn als Hanna und Todd Boyce als Graf Danilo überzeugen als „Liebespaar“ ebenso wie Andreas Jören als einfältiger Baron Zeta und Penelope Kendros als seine Ehefrau Valencienne, die sich heimlich mit ihrem Liebhaber Rossilon abgibt. Dem verleiht Stephen Chambers einen feurigen Charakter. Einnehmend ist die Bühnenpräsenz des Opernchores.
Dass bekannte Melodien wie „Lippen schweigen“, „Dann geh ich zu Maxim“ oder das „Viljalied“ musikalische Meisterwerke bleiben und nicht ins Kitschige abgleiten, dafür sorgt György Mészáros mit souveräner Leitung des Symphonischen Orchesters des Landestheaters Detmold.
Wolfsburger Allgemeine Zeitung

Orchester, Chor, Balletttänzer, große Kulisse und tolle Kostüme sorgten für eine wirklich opulente Inszenierung, wie man sie in Corona-Zeiten kaum noch gewohnt ist. Besondere Freude hatten die Zuhörer mit dem erstklassigen und mit großartigen Stimmen gespickten Solisten-Ensemble, an dessen Spitze Adréana Kraschewski in der Titelrolle zusammen mit Jakob Kunath als Graf Danilo die unsterblichen Hits (…) sangen.
Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung

Eine erfrischend moderne Inszenierung, bei der einfach alles stimmte (…) mit herrlichen Dialogen, erstklassigem Gesang und hinreißenden Tanzeinlagen. Musikalisch wunderbar auf den Punkt gebracht von Hye Ryung Lee und ihrem symphonischen Orchester.
Der Patriot

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