Foto © Birgit Hupfeld
Junges Musiktheater

„Sterben kann jede“

Junges Musiktheater des Landestheaters Detmold präsentiert neues Klassenzimmerstück

Hanebüchene Stories, veraltete Rollenklischees und außerdem dauert immer alles viel zu lange! Keine Frage, unter Jugendlichen hat die Oper ein echtes Imageproblem. Das Landestheater Detmold stellt ab dem 4. November 2020 in einem Klassenzimmerstück für alle ab 14 Jahren die gängigen Rollen- und Geschlechterstereotype der Oper auf den Kopf. „Sterben kann jede“ hinterfragt auf unkonventionelle Weise und mit viel Freude am Rollenspiel die Oper auf ihre Aktualität, zeigt augenzwinkernd, wie Geschichten in der Oper funktionieren, und lässt die Kraft der Musik wirken. Zu hören sind Highlights aus Werken von Georges Bizet, Wolfgang Amadeus Mozart, Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi u. a. gesungen von Opernstudio-Mitglied Dorothee Bienert. Die musikalische Leitung hat Hye Ryung Lee, für die Inszenierung ist Jenni Schnarr verantwortlich, Bühne und Kostüme gestaltet Victoria Unverzagt.

In der letzten Spielzeit zeigte das Junge Musiktheater des Landestheaters Detmold „Ritter Odilo und der strenge Herr Winter“ von Mareike Zimmermann und setzt nun die Reihe an Klassenzimmer-Stücken mit einer Eigenkreation fort: „Für diese Altersklasse existiert sehr wenig Interessantes und so haben wir uns entschlossen, mit „Sterben kann jede“ etwas ganz Eigenes auf die Bühne zu bringen. Mit einer Sängerin, einer Pianistin und keinerlei Technikbedarf passt das Stück in jedes Klassenzimmer oder jeden Musiksaal. Es bietet sich sowohl für Opernneulinge an als auch für Jugendliche, die bereits erste Erfahrungen mit Musiktheater gemacht haben. Man bekommt einen guten Überblick über Repertoireklassiker und das auf eine sehr freche Weise, so dass der Spaß für Jugendliche nicht zu kurz kommt“, erläutert Dramaturgin Anna Neudert.

Die Premiere findet als geschlossene Veranstaltung am Marianne-Weber-Gymnasium in Lemgo statt, Schulen können weitere Termine buchen unter Tel. 05231 – 3028997 oder über theaterpaedagogik@landestheater-detmold.de

 

Pressemeldung vom 22.10.2020

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