Foto © Julia Wesely
Konzerte

Höhepunkt der Konzertsaison des Landestheaters mit Radio- und CD-Aufnahme

Beim Sinfoniekonzert am 18. Februar gibt es im Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold ein Wiedersehen mit der jungen Pianistin Luisa Imorde. Für Generalmusikdirektor Lutz Rademacher und das Symphonische Orchester des Landestheaters bedeutet der Abend ein Highlight der Konzertsaison, weil Deutschlandfunk Kultur das Konzert mitschneiden und am 27. Feburar um 20:03 Uhr senden wird. Aus dem ersten Teil, dem zweiten Klavierkonzert und dem Konzertstück in f-Moll von Carl Maria von Weber, entsteht eine CD.

Lutz Rademacher: „Diese Werke werden sehr selten gespielt - was ich nicht nachvollziehen kann, weil Carl Maria von Weber wunderbare Musik, herrliche Melodien geschrieben und toll instrumentiert hat.“ Im zweiten Teil erklingt die 5. Sinfonie von Ralph Vaughan Williams, ein Komponist, der nach Ansicht des Generalmusikdirektors ebenfalls viel zu selten auf die Konzertprogramme gesetzt wird: „Diese Symphonie ist 1943 uraufgeführt worden, er hat sie Jean Sibelius gewidmet. Nachdem Vaughan Williams in der vierten Symphonie etwas modernere Töne angeschlagen hat, ist er in der fünften Symphonie wieder ein bisschen zurück gegangen zu einem eher lyrischen Ton, es ist sehr melancholische Musik – man darf nicht vergessen, der zweite Weltkrieg war ja in Großbritannien auch sehr präsent, gerade die Zerstörung der Städte durch die Bombardierungen hat eine große Rolle gespielt – aber am Ende ist es auch ein sehr versöhnliches Werk, das grandios instrumentiert ist und eine ganz tolle Farbe in der Musik des mittleren 20. Jahrhunderts darstellt.“


Dienstag, 18. Februar 2020, 19.30 Uhr, Konzerthaus


Carl Maria von Weber: Klavierkonzert Nr. 2 op. 32
Carl Maria von Weber: Konzertstück für Klavier und Orchester f-Moll op. 79 Ralph Vaughan Williams: Sinfonie Nr. 5 d-Dur


Musikalische Leitung: Lutz Rademacher
Klavier: Luisa Imorde
Symphonisches Orchester des Landestheaters Detmold

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