Dauer: ca. 110 Minuten mit 1 Pause

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Sinfoniekonzert 1

Mendelssohn-Bartoldy - Britten - Beethoven

Schroffe Felsen, eine düstere Höhle, umspült von wogender See: Schwer beeindruckt vom Anblick der Fingalshöhle auf der kleinen Hebrideninsel Staffa schreibt der junge Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847) im August 1829 seiner Familie aus Schottland und schildert das frisch Erlebte. Zur Verdeutlichung seiner Empfindungen notiert er einige Takte Musik, die ihm spontan eingefallen sind. Die daraus in den Folgejahren komponierte, mehrfach überarbeitete und anders betitelte Konzertouvertüre wird im Januar 1833 in Berlin in ihrer endgültigen Fassung mit dem Werktitel »Die Hebriden« uraufgeführt und ist nicht nur in Deutschland, sondern insbesondere auch bei den Briten sehr erfolgreich geworden. Ist bei Mendelssohn-Bartholdy mit dem fiktiven keltischen Sagenkönig Fingal eine literarische Figur Ausgangsund Assoziationspunkt der Komposition, so bilden bei Benjamin Brittens (1913–1976) »Serenade für Tenor, Horn und Streicher«, op. 31 (1943) ausgewählte Texte englischer Dichter zum Thema »Nacht« die literarische Grundlage. Umrahmt von einem Vor- und Nachspiel für Solo-Horn bringen Tenorsingstimme und Horn, begleitet von einem kleinen Streichorchester, in sechs Liedern vielfältige poetische Gedanken an die Nacht stimmungsvoll zum Ausdruck. »Per aspera ad astra«, durch Nacht zum Licht — diese lateinische Redewendung ist vielfach zur Beschreibung der ausdrucksintensivierten Abläufe der Werke Ludwig van Beethovens (1770–1827), insbesondere seiner Sinfonien, bemüht worden. Mit Beethoven avancierte die Sinfonie zur dominierenden musikalischen Gattung des 19. Jahrhunderts. Bereits bei seinem sinfonischen Erstling in C-Dur (1799/1800) finden sich einige überraschende musikalische Wendungen, die die Entwicklungen der späteren Werke ankündigen.

 

Musikalische Leitung: Lutz Rademacher

 

  • Symphonisches Orchester
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