Premiere:
Dauer: ca. 115 Minuten mit 1 Pause

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Schneewittchen und die sieben Zwerge

Märchen-Ballett nach den Brüdern Grimm von Richard Lowe mit Musik von Edvard Grieg

"Haut so weiß wie Schnee, Lippen so rot wie Blut, Haare so schwarz wie Ebenholz" – Schneewittchen ist mit Abstand die Schönste im ganzen Land. Das kann ihre böse, vor Neid zerfressene Stiefmutter nicht ertragen. Die schöne Unschuld muss sterben. Der mit dem Mord beauftragte Jäger erbarmt sich jedoch des Mädchens und lässt es laufen, was die böse Stiefmutter natürlich nicht weiß. Schneewittchen flieht in den Wald und findet Unterschlupf bei sieben eigenwilligen Zwergen. Als die Stiefmutter durch einen Blick in ihren allwissenden Spiegel erfährt, dass Schneewittchen noch am Leben ist, nimmt sie die Dinge selbst in die Hand. Es ist ein von ihr vergifteter Apfel, der Schneewittchen zum Verhängnis wird. Sie fällt in einen tiefen, todesähnlichen Schlaf, und erst der Kuss eines Prinzen kann die unschuldige Schönheit wieder zurück ins Leben bringen.

"Schneewittchen und die sieben Zwerge" ist zweifelsohne eines der schönsten und phantasievollsten Märchen der Brüder Grimm. Mit der Kraft der getanzten Bilder wird Richard Lowe in diesem Märchen-Ballett Schneewittchen und die sieben Zwerge auf der Bühne zu neuem Leben erwecken, begleitet vom Symphonischen Orchester des Landestheaters. Es erklingt Musik von Edvard Grieg.

 

Trailer

 

Musikalische Leitung: György Mészáros

Choreografie: Richard Lowe

Ausstattung: Petra Mollérus

 

Einführungssoiree: Samstag, 24. Februar 2018, 18.00 Uhr, Detmolder Sommertheater, Neustadt 24

 


Das Symphonische Orchester des Landestheaters spielt Teile der Peer Gynt Suite und allerhand Tänze unter der stets sicheren Leitung von György Mészáros gewohnt souverän, in gut gewählten Tempi und bringt dynamisch differenziert auch die dunklen Nuancen und Klänge zum Leuchten. (...)

 

Dort oben tanzt sich Karina Campos Sabas als liebreizendes Schneewittchen in die Herzen der Zuschauer, des Jägers, der es nicht über sich bringt, sie zu erschießen, und schließlich in das des Prinzen - Jäger und Prinz werden von Keegan Raven May solide auf die Bühne gebracht. Die Pas-de-deux-Choreografien, die Richard Lowe für Schneewittchen und ihren Prinzen entworfen hat, bieten schöne Impressionen. Bis diese zum Tragen kommen, zeigt Karina Campos Sabas auch viel Spitzentanz.

 

Den Zwergen, die optisch und charakterlich Anteile nordischer Gnome mit denen von Disney-Figuren vereinen, hat Richard Lowe viele Möglichkeiten in die Choreographien geschrieben, ihr komisches Talent auszuleben. Was diese - verkörpert werden sie von den übrigen Tänzern des Ensembles - mit viel Spielfreude, Slapstick und akrobatischen Einlagen auch auskosten. Schön gelingt die Szene, in denen sie in Slow Motion die Königin verprügeln, und auch der Einfall, die Zwerge den Auf- und Umbau der Kulissen stemmen zu lassen, ist gut.

 

Lippische Landes-Zeitung

 

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