Dauer: ca. 150 Minuten mit 1 Pause

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Rigoletto

Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi

Beruflich ist Rigoletto als Hofnarr vor allem fürs Nachtreten zuständig:

Während sein Chef, der Herzog von Mantua, in erster Linie an der Verführung möglichst vieler Gattinnen und Töchter in seinem Herrschaftsbereich interessiert ist, hat der Krüppel seinen boshaften Spaß daran, sich über die betrogenen Ehemänner und Väter lustig zu machen.

 

Äußerst zärtlich und besorgt kümmert er sich hingegen um seine eigene Tochter Gilda. Doch deren Liebreiz lässt sich nicht dauerhaft vor abgefeimten Höflingen und dem nimmersatten Trieb des Herzogs verbergen. Und so sieht sich der vormals unerbittliche Spötter seinerseits der Häme ausgesetzt und um sein Lebensglück gebracht. Er sinnt auf grausame Rache.

 

Eine junge, von Lebens- und Liebessehnsucht geleitete Frau, ein skrupellos die eigene Lustbefriedigung suchender Libertin und ein vom Schicksal Gestrafter, dem sogar die Selbstjustiz misslingt: In der 1851 uraufgeführten Oper erzählt Verdi nicht nur musikalisch, sondern auch szenisch eine ungemein aufwühlende Geschichte.

Trailer

 


"Eine überreiche melodische Erfindungsgabe, die eine Unzahl klassischer Ohrwürmer hervorgebracht hat, steht für eine extrem beunruhigende Handlung. Am Freitag hatte "Rigoletto" von Giuseppe Verdi gefeierte Premiere im Landestheater.

 

(...)

 

Eine Folge mitreißender Melodien prägt von Anfang an das musikalische Geschehen, dessen Abschnitte fast unmerklich ineinander übergehen. Große Verdienste erwirbt sich dabei das flexible Orchester unter György Mészáros, aber auch der von Marbod Kaiser einstudierte Herrenchor, dessen Wirkungsskala von spottenden Höflingen bis zum düsteren Windeswehen reicht.

 

"Das Recht jedes Menschen ist mir genommen - das Weinen". Sándor Balla gestaltet die Titelfigur mit eindringlicher baritonaler Deklamation bis hin zum heftigen Ausbruch. Megan Marie Hart hebt in der Rolle der Gilda mit ihren koloraturgespickten Kantilenen fast vom Boden der Realität ab. Ewandro Stenzowski schließlich hat alles drauf, was den schillernden Herzog ausmacht. Ein Trällerstil zu Beginn, dann weit ausgreifende Belcanto-Arien. Michael Zehe verkörpert den Sparafucile als Luden mit Ganovenehre, Gritt Gnauck seine Schwester Maddalena als erfahrene Liebesdienerin. Und Haeyeol Han verleiht dem Fluch des Monterone bezwingende Aussagekraft.(...)

 

Am Ende bleibt ein verzweifelter Mann, der das Weinen auf bitterste Weise neu erfahren hat."

 

Lippische Landes-Zeitung

  • Symphonisches Orchester
  • Damen des Opernchores
  • Herren des Opernchores
  • Extra-Chor
  • Statisterie
Änderungen vorbehalten!

Termine & Tickets

Fr.16. Jun
2017
19:30 - 22:00 Uhr
Pause ca. 21:00 Uhr
Detmold, Landestheater
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