Premiere: Donnerstag 29. September 2016, 11:00 Uhr Detmold, KASCHLUPP!
Dauer: ca. 90 Minuten ohne Pause

Ticket-Hotline:
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Der Junge mit dem Koffer

von Mike Kenny

Eine Postkarte des großen Bruders von der anderen Seite der Erde ist die einzige Hoffnung für den jungen Naz, der seine von Terror bedrohte Heimat verlassen muss.

 

Die abenteuerliche Flucht, die durch die Wüste, über Gebirge und Meere führt, verbindet Naz in seiner Vorstellung mit den Geschichten von Sindbad, dem Seefahrer, die ihm sein Vater immer beim Einschlafen erzählt hat. Die Erinnerung an Sindbads sieben Reisen erlaubt es dem Jungen, in seinen kindlichen Phantasien zu verweilen, und gibt ihm immer wieder die Kraft zu lebenswichtigen Entscheidungen, auch als er seine liebgewonnene Leidensgefährtin Krysia verliert und sich der Traum vom Wohlstand in der modernen westlichen Welt als Illusion erweist. Wie Sindbad erhält sich aber Naz dennoch sein Lebensglück: seine Geschichten.

Inszenierung: Charlotte Van Kerckhoven

Ausstattung: Tessa Veronika Janus

 

 

Premiere: Donnerstag, 29. September 2016, 11.00 Uhr, Junges Theater KASCHLUPP!


"Naz ist ein unbegleiteter, minderjähriger Flüchtling, der auf seiner Reise nach London Berge, Wüste und Wasser hinter sich lässt. Und das passiert alles auf nur einer einzigen Bühne, die nicht mehr als eine Plattform ohne Hintergrund oder sonstigen Gegenständen ist. (...)

 

Im Mittelpunkt steht Naz, der mit dem letzten Geld der Eltern auf die Flucht geschickt wird. Ziel der Reise: London, "Der Himmel auf Erden", wie der ältere Sohn aus der britischen Hauptstadt berichtet. Die Postkarte von ihm trägt Naz in seinem Koffer immer bei sich, genauso wie ein Bild seiner Schwester und die Uhr seines Großvaters. Doch das wichtigste, was Naz auf seine Reise mitgenommen hat, sind die Geschichten seines Vaters über Sindbad, den Seefahrer auf seinen sieben Reisen.

 

Und so erzählt Thomas Erlichmann, der zwischen den Rollen des jugendlichen Flüchtlings, des Sindbad und des Erzählers wechselt, die Fluchtgeschichte von Naz und vergleicht sie mit der Geschichte Sindbads. Dieser ist dem minderjährigen Flüchtling stets ein Vorbild und Orientierung in noch so finsteren Situationen.(...)

 

Doch das wirklich besondere an dem Stück sind die vielen zeitlichen und räumlichen Sprünge auf der einfachen Bühne. Der Zuschauer wird vom Erzähler Thomas Erlichmann stets in die aktuelle zeitlich-räumliche Lage eingeführt.(...)

 

Das Stück ist eine Mischung aus Spiel- und Erzähltheater: Thomas Erlichmann meistert die drei Rollen. Beeindruckend ist, dass es nur Adrian Thomser und Stephanie Pardula sind, die das restliche Kontingent von 13 Rollen abdecken. Doch das gelingt ihnen meist absolut hervorragend."

 

Lippische Landes-Zeitung

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