Dauer: ca. 140 Minuten mit 1 Pause

Ticket-Hotline:
05231 / 974803

Cinderella

Ballett von Richard Lowe zur Musik von Sergei Prokofjew

»Aschenputtel« — die Geschichte eines armen Mädchens, das, von seiner bösen Stiefmutter unterdrückt, sein karges Dasein fristet, bis der Prinz es eines schönen Tages errettet: Ob in der Grimm’schen Aschenputtel-Fassung, Perraults »Cendrillon« oder der dem englischsprachigen Raum entstammenden »Cinderella«, die ergreifenden und fantasievollen Motive des Märchens wurden bereits vor 200 Jahren als Ballettstoff entdeckt und seither vielfach choreographiert.

 

Es ist das wohl schwungvollste und tänzerischste Ballett Prokofjews, wenngleich für ihn die »romantische Liebe Aschenbrödels und des Prinzen« im Vordergrund der Komposition standen. »Cinderella« ist ein klassisches Handlungsballett mit pointierter, eingängiger Musik für virtuose Tänzerinnen und Tänzer, an dem große und kleine Ballettfans Vergnügen finden.

Trailer

 


"\[...] Man hätte ein sozial- oder gesellschaftskritisches Drama aus diesem Stoff machen können. Doch Ballettdirektor Richard Lowe hat Cinderella genommen als das, was es ist: als Märchen. \[...] Alles ist schnell erfassbar und ohne überladende Symbolik. So klar, wie Bühnenbild und Kostüme ist Lowes Choreografie. Sie nutzt die Figuren des klassischen Ballettes. Hebungen, Pirouetten, Spitzentanz, all das kommt vor, und nur wenig davon ist Selbstzweck. Der Tanz dient der Handlung, er treibt sie voran, stützt und illustriert sie.

 

Ein ausgeprägtes Minenspiel und hohe Präzision aller Tänzerinnen und Tänzer kommt dazu. Lowe hat alle Figuren klar charakterisiert. Isabella Heymann gibt eine unschuldig-überlegene Cinderella. Gaetan Chailly ist eine bis ins Komische hinein böse Stiefmutter. Die Schwestern werden von Karina Campos Sabas und Caroline Lusken herrlich exaltiert dargestellt. Narcis Subatella Sánchez als Prinz und Marc Ballõt y Cateura kommen jugendlich-kraftvoll und elegant daher. Schön geführt werden Keegan Raven May als Vater und Gisela Fontarau i Galea als Mutter des Prinzen, wie sie sich auf dem Ball als Nebenpaar finden. Der guten Fee läuft manches aus dem Ruder, Charline Pinxteren-Dujardin stellt das wunderbar dar. Das Orchester unter Matthias Mönius trägt die Tänzer trotz einiger intonatorischer Ungenauigkeiten in den Streichern mehr als solide. \[...]"

 

Lippische Landes-Zeitung

 

  • Symphonisches Orchester
  • Statisterie
Änderungen vorbehalten!

Termine & Tickets

Keine Termine mehr in dieser Spielzeit