Landestheater Detmold

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Die kleine Zauberflöte

Mitspieloper für Kinder von 4 - 10 Jahren mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Wiederaufnahme

Eine Mitspieloper für Kinder von 4-10 Jahren

Prinz Tamino verirrt sich in das Reich der Königin der Nacht. Dort begegnet er Papageno, einem Menschen in Vogelkleidern, und hört, dass Pamina, die Tochter der Königin der Nacht, entführt wurde. Wenn Tamino sie rettet, darf er sie heiraten. Zu seinem Schutz bekommt er eine Zauberflöte, und Papageno, der ihm helfen soll, ein magisches Glockenspiel. Ob sie Pamina befreien können?
In der Reihe "Oper für Kinder" präsentiert das Landestheater Detmold Mozarts meistgespielte Oper in einer Bearbeitung für kleine Zuschauer. Dabei werden die jüngsten Opernfreunde nicht nur spielerisch durch die Handlung geführt, sie wirken auch aktiv am Bühnengeschehen mit.
"Die kleine Zauberflöte" macht als Mitspieloper nicht nur mit einem der bedeutendsten Werke des Musiktheaters bekannt, sie weckt Vergnügen an theatralen Spielformen.

Kritiken

Doch dann geht es mit Musik los (Anna Sledkova, Flöte, und Sachie Furuja, Klavier), die eigentlich keine Worte braucht , weil sie wortlos bezaubert uind das seit mehr als 200 Jahren. Elisabeth Wirtz ist in ihrer Inszenierung eine wunderbar ausgewogene Mischung aus Mitspieltheater und Sequenzen, die das Operngeschehen vorantreiben gelungen.

Einfallsreich mit wenigen bühnenwirksamen Mitteln für das Versteckspiel hat Hans-Günther Säbel für ein Bühnenbild gesorgt, das noch viel Spielraum für eigene Phantasie lässt.

Dieses Theater für Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren, das sich höchst hilfreich zur Einstimmung für die große Oper eignet, ist in dieser Inszenierung, die von der Improvisation lebt, auch für junggebliebene Erwachsene ein großes Vergnügen.

Lippe aktuell, 24. Mai 2006

Die Regisseurin selbst spielt die Königin der Nacht, und auch wenn sie möglicherweise wirklich nicht singen kann – erzählen kann sie ganz prima „Es war in einem anderen Land“: So beginnt ihre Geschichte von der Zauberflöte. Die im Original recht verzwickte Handlung um Pamina und Tamino, Papageno und Papagena, Sarastro und die Königin der Nacht ist in der „kleinen Zauberflöte“ auf eine gut verständliche, kindergerechte Formel gebracht.

Ein dickes Lob aber auch an die Bühnen-Profis: Kirsten Höner zu Siederdissen ist eine stimmlich und optisch absolut liebreizende Pamina und eine Papagena zum Pferde stehlen – pardon, Vögel fangen.  Patrick Brandt gibt einen tapferen Tamino und einen fiesen Monostatos, Jae Won Wang einen Respekt einflößenden Sarastro – tja, und Thorsten Lück ist ein Papageno, dem man sofort abnimmt, dass er gern und gut Vögel fangen kann, ein bisschen mutig ist, und das er „der beste Geist der ganzen Welt“ sein muss.

Keine Oper ohne Musik: Isabela Czajkowska mit ihrer (Zauber-)Flöte und Eberhard Fritsche am Klavier intonieren Mozarts eingängige Melodien so schön, dass niemand im Publikum ein Orchester vermisste. Und Hans-Günter Säbel hat ein herrlich buntes Bühnenbild mit lauter Raffinessen entworfen.

Lippische Landeszeitung, 18./19. März 2006

 

 

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