Melancholische Zigeunermusik und feurige Csárdásrhythmen illustrieren die Geschichte der reichen und schönen Gräfin Mariza, die auf der Suche nach der wahren Liebe die fiktive Verlobung mit einem gewissen Gutsbesitzer Zsupán bekannt gibt, um unliebsame Verehrer abzuwimmeln. Dieser Zsupán taucht zum Erschrecken der Gräfin tatsächlich auf und sorgt für Verwirrung. Mariza entdeckt ihre Liebe zu ihrem neuen Gutsverwalter Tassilo, hält diesen aber für einen Mitgiftjäger. Am Schluss klärt sich alles auf, die Gräfin heiratet Tassilo und dessen Schwester Lisa den Gutsbesitzer Zsupán.
Mit „Gräfin Mariza“ glückte Emmerich Kálmán 1925 nach seinem Triumph mit der „Czárdásfürstin“ ein neuerlicher Welterfolg. Humor und Sentiment zeichnen die österreichische Operette mit ungarischem Esprit aus, die bekannte Melodien aufweist wie „Grüß mir die reizenden Frauen im schönen Wien“, „Sag ja, mein Lieb, sag ja“, „Ich möchte träumen von dir, mein Puzikam“ oder „Komm mit nach Varazdin“.