Landestheater Detmold

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Orchester

 

Das Symphonische Orchester des Landestheaters Detmold wurde 1843 als Fürstlich-Lippische Hofkapelle gegründet. In Detmold als ehemaligem Sitz des kleinsten deutschen Fürstentums begründeten und beförderten die Regenten damit die Theater- und Musiktradition der Residenz, die Komponisten wie Albert Lortzing und Johannes Brahms als zeitweilige Wohn- und Wirkungsstätte wählten.

Seit 1948 fungiert das Orchester überwiegend als Theater-Orchester des Landestheaters Detmold mit den Bereichen Oper, Operette, Musical, Ballett und Konzert. Neben dem Landestheater Detmold als Sitz des Orchesters werden über 100 auswärtige Orte in ganz Deutschland sowie im benachbarten Ausland mit den Produktionen aus Detmold bespielt. Das  Detmolder Haus gilt daher als eine der größten europäischen Reisebühnen und ist eines der wenigen Landestheater mit einem vielfältigen Gastspielangebot aller Genres in Musiktheater und Ballett.  

Im Theaterbereich erarbeitet das Orchester die gesamte Bandbreite des Repertoires von der Barock-Oper (z.B. Glucks "Orpheus und Eurydike") über Operetten von Lehár und Strauß, Opern von Mozart, Wagner, Verdi und Puccini bis hin zum großen Musical (u.a. "West Side Story", "Les Misérables", "Sugar" und "Singing in the rain") und zeitgenössischen Musiktheater mit Opern von Giselher Klebe, Hans Werner Henze, Udo Zimmermann und George Benjamin.

Seit mehr als einer Dekade intensiviert das Orchester seine Arbeit auch im sinfonischen Bereich, u.a. durch ein stetig erweitertes Repertoire an Konzertprogrammen, Galaabenden und großen Chorkonzerten für das Detmolder Publikum und den Gastspielmarkt sowie ein vielseitiges Angebot an Kinder-, Jugend- und Familienkonzerten, das gemeinsam mit dem Musikpädagogen des Theaters konzipiert und ebenfalls sowohl in Detmold als auch erfolgreich an Gastspielorten präsentiert wird. 

Einladungen zu bedeutenden internationalen Festivals, so 2004 nach Ravello, belegen das Renommee das Orchesters ebenso wie die regelmäßigen überregionalen Rezensionen und Berichte in der Fachpresse insbesondere zu den seit 2001 unter GMD Erich Wächter erarbeiteten Wagner-Opern "Lohengrin", "Tannhäuser", "Parsifal", aber auch zu Werken des zeitgenössischen Musiktheaters wie Giselher Klebes 2008 am Landestheater uraufgeführter Oper "Chlestakows Wiederkehr". 

Überaus positive Resonanz erfuhr die Orchesterleistung auch im Rahmen des von Intendant Kay Metzger inszenierten Detmolder "Ring des Nibelungen". Die Operntetralogie war seit 2009 in Detmold und als Tourneeproduktion an verschiedenen Gastspielorten zu sehen und bestätigte den hervorragenden Ruf des Detmolder Theaters auch und gerade bei der Pflege des Wagnerschen Werks. Mit der musikalischen Einstudierung und Leitung einer Oper Richard Wagners - "Tristan und Isolde" in der Regie von Kay Metzger - verabschiedete sich GMD Erich Wächter 2013 nach mehr als 10 Jahren erfolgreichen Wirkens aus Detmold.
Nachfolger im Amt ist seit der Spielzeit 2013/2014 Lutz Rademacher. Als Schwerpunkt seiner Arbeit mit dem Orchester und Ensemble des Landestheaters benennt Rademacher neben der Pflege des klassischen Repertoires verstärkte Bemühungen um Werke zeitgenössischer Komponisten im Spielplan.  

      

1. Violinen

  • Yongchun Dou (Konzertmeister)
  • Alonso Fernandez (stellv. Konzertmeister)
  • Wojciech Wieczorek (Vorspieler)
  • Almut Meierhenrich-Zisopoulus (Elternzeit)
  • Levon Kharatyan
  • Mikhail Antipov
  • Mariia Govorun (Elternzeit)
  • Stefanie Claucig
  • Ying-Chieh Li
  • Rebecca Hennemann (Elternzeitvertretung)
  • Su A Lim (Elternzeitvertretung)


2. Violinen

  • Sandra Fleischmann (Stimmführerin)
  • Verena Anschütz (stellv. Stimmführerin)
  • Lukas Spittler (Vorspieler)
  • Michela Gelati
  • Ute Weller
  • Gerald Benner 
  • Alessandro Vavassori (Zeitvertrag)


Violen

  • Mino Sasaki (Solo)
  • Zhechao Xie (stellv. Solo)
  • Marc Frettlöh (Vorspieler)
  • Celso Monteiro Mercaldi
  • Manuela Jaensch (Zeitvertrag)


Violoncelli

  • Sabine Horlemann (Solo)
  • Jörg Haastert (stellv. Solo)
  • Judith Hasmann (Vorspielerin)
  • Diego Val Simón
  • Soojin Byun (Zeitvertrag)


Kontrabässe

  • Leszek Dabrowski (Solo)
  • Jens Schirpke (stellv. Solo)
  • Rainer Lüdike (Vorspieler)
  • Matthias Wilhelm


Harfe

  • Gerdie Broeksma (Solo)


Flöten

  • Gabriele Bertolini (Solo)
  • Mechthild Braun (Piccolo)
  • Horst Kreidler (stellv. Solo, Piccolo)


Oboen

  • Eva-Maria Liebe (Solo)
  • Andrea Müller (Englisch Horn)
  • Eckart Adorf (stellv. Solo, Englisch Horn)


Klarinetten

  • Achim Hennes (Solo)
  • Rhianon Fadle (Bassklarinette)
  • Michael Mayr (stellv. Solo)


Fagotte

  • Sebastian Ott (Solo)
  • Arati Kober (Kontrafagott)
  • Michael Matthewes (stellv. Solo)


Hörner

  • Jan Klaus (Solo)
  • Ulrike Strothmann
  • Lauren Whitehead (stellv. Solo)
  • Matthias Evard


Trompeten

  • Akio Ogawa-Müller (Solo)
  • Jörg Kockelmann
  • Daniel Konttori (stellv. Solo)


Posaunen

  • Matthias Weiß (Solo / Altposaune)
  • Akiko Watanabe (stellv. Solo)
  • Manuel Morgenthaler (Bassposaune)


Tuba

  • Matthias Wilhelm


Pauke / Schlagzeug

  • Ulf Liebe (Solo)
  • Vadim Vladimirskij (Solo)

Orchesterwarte

  • Ralf Mischke
  • Kurt Wille

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