Jan Eßinger

Jan Eßinger

Regisseur
Jan Eßinger, geboren 1983 in Darmstadt, studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während seines Studiums wurden seine Inszenierungen u.a. im Thalia Theater/Gaußstrasse sowie bei der Münchner Biennale gezeigt, bevor er es mit Pfitzners Das Christ-Elflein abschloss. Regiemitarbeiten und Assistenzen führten Jan Eßinger u.a. an die Opernhäuser in Wien, Hamburg, Leipzig, Karlsruhe, Nizza und Genf, zu den Bayreuther Festspielen sowie zu den Wiener Festwochen und den Bregenzer Festspielen.Von 2010 bis 2013 war Jan Eßinger Spielleiter an der Komischen Oper Berlin und anschließend in gleicher Funktion bis Sommer 2017 am Opernhaus Zürich engagiert. An diesen Häusern wurde er vor allem durch die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Barrie Kosky, Andreas Homoki, Calixto Bieito, Stefan Herheim, Sebastian Baumgarten, Herbert Fritsch, Dmitri Tcherniakov, Christof Loy, Hans Neuenfels und Willy Decker geprägt.Nach seinem erfolgreichen Regiedebüt am Opernhaus Zürich mit Zweimal Alexander (B. Martinů) in der Spielzeit 2013/14 übernahm Jan Eßinger dort im darauffolgenden Herbst für den erkrankten Willy Decker die Regie für Benjamin Brittens The Turn of the Screw. 2015 inszenierte er die Schweizer Erstaufführung der Oper Slutchai – Fälle von Oscar Strasnoy mit dem Internationalen Opernstudio in Zürich.Im Mai 2017 feierte Jan Eßingers Ravel-Doppelabend L'Heure espagnole & L'Enfant et les sortilèges Premiere und wurde im Januar 2018 mit größtenteils neuer Besetzung am Opernhaus Zürich gezeigt. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Jan Eßinger als freischaffender Regisseur tätig. Am Landestheater Detmold inszeniert er in der Spielzeit 2018/2019 die Oper "Faust (Margarethe)" von Charles Gounod.